Übersetzung / Translation Caroline from France

I have chosen to comment on the Tower of Babel because for me it shows at first sight a sumptuous tower, which looks unreal because it seems to rise to the sky, it gives this idea of ​​being in a wonderful dream.

However, this disproportionate tower, which is being built, from its cold colors quickly reminds us of another reality, much more tragic: the state of destruction. Because this tower, which is so high, will its construction really be able to be completed? And even if this construction is going to end will it last over time? We know well not, because this marvelous tower which should be in Babylon in today’s Iraq does not exist or not anymore.

If we try to remember the story of this tower of Babel in the Bible, King Nemrod asked these men to build a tower in Babylon that will reach heaven. In the end, God to punish them for this audacity created the diversity of languages ​​among men: so that they could no longer understand each other and destroy the project.

For me this painting is an image of humanity: men are always in search of the grandiose: always taller and more beautiful, but it is a fatality because men are always destined to fail against God: because its final state is death. The same goes for constructions that men have been able to undertake, because they always end up being destroyed either by men themselves through wars or destroyed by time or by natural disasters. In the end nothing is done to last.

Also, this painting and the history of the tower of babel with the creation by God of the diversity of the languages ​​is also a beautiful metaphor of our current world with its problems of communications and comprehension of the languages. Being expatriated in Germany, we all experienced these communication problems with a language that we do not always understand perfectly, and which therefore makes us not always understand the intentions of each other. However, this creation of linguistic differences once mastered by everyone and understood also makes the richness of this world and these diversities.

This international richness is the very foundation of this project today that the Landesmuseum of Mainz offers for the International Day of museums.

Ich habe mich entschieden, den Turmbau zu Babel zu kommentieren, weil er für mich auf den ersten Blick einen prachtvollen Turm zeigt, der unwirklich aussieht, weil er sich in den Himmel zu erheben scheint. Er vermittelt diese Vorstellung von einem wunderbaren Traum.

Doch dieser unverhältnismäßige hohe Turm, der gerade gebaut wird, erinnert uns durch seine kalten Farben schnell an eine andere, viel tragischere Realität: den Zustand der Zerstörung. Denn dieser Turm, der so hoch ist, kann er wirklich vollendet werden? Und selbst wenn dieser Bau zu Ende geht, wird er über die Zeit Bestand haben? Wir wissen es nicht, denn dieser wunderbare Turm, der im heutigen Irak stehen sollte, existiert nicht oder nicht mehr.

Wenn wir versuchen, uns an die Geschichte dieses Turms zu Babel aus der Bibel zu erinnern, so bat König Nemrod diese Männer, in Babylon einen Turm zu bauen, der den Himmel erreichen wird. Am Ende schuf Gott, um sie für diese Kühnheit zu bestrafen, die Sprachenvielfalt unter den Menschen: Damit sie sich nicht mehr verstehen und das Projekt zerstört wurde.

Für mich ist dieses Bild ein Bild der Menschlichkeit: Die Menschen sind immer auf der Suche nach dem Grandiosen: immer größer und schöner, aber es ist ein Verhängnis, weil die Menschen immer dazu bestimmt sind, an Gott zu scheitern. Weil ihr Endzustand der Tod ist. Dasselbe gilt für Konstruktionen, die die Menschen in Angriff nehmen konnten, weil diese am Ende immer entweder von den Menschen selbst durch Kriege oder durch die Zeit oder durch Naturkatastrophen zerstört werden. Am Ende wird nichts geschaffen, um Bestand zu haben.

Dieses Gemälde und die Geschichte des Turms zu Babel mit der Schöpfung der Sprachenvielfalt durch Gott ist auch eine schöne Metapher unserer heutigen Welt mit ihren Kommunikations- und Verständigungsproblemen der Sprachen. Als Expatriierte in Deutschland haben wir alle diese Verständigungsprobleme mit einer Sprache erlebt, die wir nicht immer perfekt verstehen und die uns deshalb auch nicht immer die Absichten des Gegenübers verstehen lässt. Aber diese Schaffung von sprachlichen Unterschieden, wenn sie denn erst beherrscht und verstanden werden, macht auch den Reichtum dieser Welt und dieser Verschiedenheiten aus.

Dieser internationale Reichtum ist die eigentliche Grundlage des Projekts, welches das Landesmuseum in Mainz heute zum Internationalen Tag des Museums anbietet.

Zurück zu Voices|01