Übersetzung / Translation Andrès from Argentinia

The Tower of Babel by Lucas van Valckenborch – Starting with the difficulty of pronouncing the surname, I think of the difficulty of language, of languages and that great utopia that wanting to achieve a common, universal language.  

In the picture I see reflected the obsession that we human beings have for wanting to build knowledge, step by step, floor by floor, to reach higher and higher, well and in this case clearly the goal is to reach the heaven. 

I also see the reflection of much effort, a colossal work, thousands of boats, people, animals of burden that are needed for this monumental project, for this monument to diversity.   

It is a high volume painting.  I mean, I imagine the thousands of sounds that would exist in such a work.  The cries of men, animals, the banging of tools to polish stones. 

But despite all this energy, this intensity, the painting conveys a balance, a relative but fluid calm.  A coordinated, thoughtful work. Like when you see ants at work.      

And it strikes me that you don’t notice a feminine presence in the painting. Could it be that, as in the case of the ants, the queen is inside the tower? 

Ausgehend von der Schwierigkeit, den Nachnamen (des Malers) auszusprechen, denke ich an die Schwierigkeit der Sprache generell, der vielen Sprachen und an diese große Utopie, eine gemeinsame, universelle Sprache zu erreichen.

In diesem Bild sehe ich die Besessenheit wiedergegeben, mit der wir Menschen Wissen aufbauen wollen, Schritt für Schritt, Stockwerk für Stockwerk, immer höher und höher zu steigen. Und in diesem Fall geht es ganz klar darum, den Himmel zu erreichen. Ich sehe auch die Schilderung einer großen Anstrengung, eine kolossale Arbeit, Tausende von Booten, Menschen und Lasttieren, die für dieses monumentale Projekt gebraucht werden. Für dieses Projekt der Vielen.

Für mich hat dieses Gemälde einen großen Umfang. Damit meine ich, dass ich mir die Tausende von Geräuschen vorstelle, die auf dieser Baustelle zu hören sind: Die Rufe der Menschen und Tiere, das Hämmern der Werkzeuge, mit denen die Steine behauen werden. Doch trotz all der Energie und der Intensität strahlt das Gemälde eine Balance, eine relative Reibungslosigkeit und Ruhe aus. Das ist eine gut koordinierte, durchdachte Arbeit. Als ob Ameisen am Werk wären.

Und da fällt mir auf, dass kein weibliches Wesen dargestellt ist. Könnte es sein, dass, wie im Falle der Ameisen, die Königin im Turm bleibt?

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