Slevogt für Kids

Max Slevogt lebte vor rund 100 Jahre und ist einer der berühmtesten Künstler aus Rheinland-Pfalz. Er hatte ein Landgut in Neukastel in der Pfalz, auf das er sich gerne zurück zog. Aber er war auch viel unterwegs: Er besaß eine Stadtwohnung in Berlin, wo er als Lehrer an der Akademie der Künste unterrichtete, urlaubte gern an der Küste und bereiste sogar die lybische Wüste – damals ein zeitaufwendiges und umständliches Unterfangen.

Hier könnt ihr euch zwei Gemälde und eine Zeichnung des Malers anschauen. Und unten findet ihr noch zwei Mitmach-Ideen, die wir uns für euch ausgedacht haben!

Mitmach-Idee 1: Schreib doch mal!

Sicher vermisst du im Moment einige Menschen, die dir wichtig sind: Deine Freunde, deine Großeltern oder deine Tanten und Onkel. Zum Glück haben wir heute das Internet und es ist viel einfacher, mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Durch Telefon, Chats oder sogar Videokonferenzen geht das sogar in Echtzeit. Vor 100 Jahren gab es zwar auch schon Telefone, aber die hatte noch lange nicht jeder. Deshalb schrieben sich die Menschen viele Briefe und Postkarten, die oft tage- oder wochenlang unterwegs waren. Der Maler Max Slevogt verzierte seine gerne mit kleinen Zeichnungen und Skizzen.

Wie wäre es, wenn du auch mal einen solchen Brief schreibst und dazu zeichnest, womit du deine Zeit zuhause verbringst? Falls du noch gar nicht schreiben kannst, kannst du auch nur zeichnen. Deine Großeltern freuen sich sicherlich riesig darüber!

Du kannst deinen Brief auch gerne vor dem Abschicken fotografieren und das Foto per Mail an uns schicken: anmeldung.muspaed@gdke.de. Aus den eingesendeten Fotos machen wir hier auf dem Blog eine kleine digitale Ausstellung.

Wenn deine Eltern es erlauben, kannst du dein Foto auch auf Instagram posten. Benutze dann bitte die folgenden Hashtags, damit alle Bilder gefunden werden:

#landesmuseummainz
#kidslmm

Mitmach-Idee 2: Slevogt-Puzzle selbst gemacht

Wenn ihr Slevogts Werke noch genauer entdecken wollt, dann sind unsere Puzzles etwas für euch: Da müsst ihr nämlich ganz genau hinschauen und es kommt auf jeden Pinselstrich an! Am besten druckt ihr jedes Puzzles auf etwas dickerem Papier aus oder ihr klebt es vor dem Ausschneiden auf Pappe. Solltet ihr keinen Farbdrucker haben, nehmt einfach das erste Puzzle. Das funktioniert auch in Schwarz-Weiß. Übrigens: Es könnte Spaß machen, die Teile aus den verschiedenen Puzzles zu mischen und ganz neue Bilder zu erfinden!

Die Vorlagen findet ihr hier:

 Max Slevogt lief zuhause in Neukastel gerne im Bademantel herum. Ein Gefühl von Ferien stellte sich dann ein, das kennst du wahrscheinlich. Hier hat er sich im Bademantel mit wenigen Strichen gezeichnet. Die Striche sind mal dicker, mal dünner – das hilft dir beim Puzzlen!

Download Puzzle 1

Eine Wüste, da ist ja alles gelbbraun! Wie sollst du denn da die passenden Teile finden? Schau genau nach einzelnen Pinselstrichen in anderen Farben: Sie sind hellgrau, fast weiß oder auch dunkelrot. Gehe von diesen Flecken aus und baue dann die Umgebung zusammen. Auch die Grenze zwischen Himmel und Wüste ist ein guter Anhaltspunkt.

Download Puzzle 2

In diesem Puzzle geht es um die Richtung der Pinselstriche: Runde Trauben, spitze Artischockenblätter, Korbgeflecht in Rautenform, Falten im Tischtuch, sogar der dunkelbraune Hintergrund hat eine Richtung. Du findest dich sicher bald zurecht.

Download Puzzle 3